CHALLENGE 2018 | Update: 40 Tage zuckerfrei

Man lernt eine ganze Menge, wenn man beginnt, sich damit auseinanderzusetzen. Und ich gebe zu, so richtig viele Gedanken habe ich mir vor dem Start offensichtlich nicht gemacht. Obwohl – eigentlich schon! Aber anscheinend die falschen. Hier kommt auf jeden Fall mein erstes Update nach einer Woche des Versuchs, sich weitestgehend zuckerfrei zu ernähren.

Auf der Zielgeraden zur Geburt unseres zweiten Kindes sind einige meiner Ansprüche entweder schwierig zu erfüllen oder sehr schwer nachzuvollziehen, woher der Effekt kommt. Hinzu kommt noch ein weiterer Gedanke bzgl. Stillen und Milch trinken. 

Meine Erkenntnisse nach einer Woche

Die erste Woche ist vorbei und ich muss sagen, gerade die ersten Tage viel es mir ausgesprochen schwer. Aber die Woche war auch sehr lehrreich und unweigerlich wird man dazu gebracht, sich näher mit dem Thema zuckerfrei und Ernährung auseinanderzusetzen. Denn so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, den Zucker wegzulassen war es nicht. Warum? Meine Erkenntnisse:

  1. Es muss gut geplant sein, wenn man so eine Challenge startet. Meine Fehler: Ich habe nach den Feiertagen angefangen, als unsere Vorräte recht aufgebraucht und die Läden noch geschlossen hatten. Keine gute Idee, denn in Fertigprodukten steckt fast überall Zucker. Man muss also meistens frisch zubereiten und vorrätig haben UND wissen, was dabei auch den anderen Familienmitgliedern schmecken könnte. FAZIT 1: Essensplan erstellen und einkaufen gehen, bevor man startet.
  2. Zum Ende der Schwangerschaft lässt sich schwer beurteilen, ob Veränderungen des Hautbildes, Schlafstörungen und Konzentrationsfähigkeit mit der veränderten Ernährung oder mit der sowieso stattfindenden Hormonveränderung zusammenhängen. Denn der Schlaf und auch die Konzentrationsfähigkeit werden gefühlt jeden Tag schlechter, auch meine Haut ist in den ersten Tagen der Challenge deutlich schlechter geworden. An den Armen hat sich das Hautbild allerdings drastisch verbessert. Die kleinen roten Pünktchen und trockenen Stellen sind fast weg. FAZIT 2: Realistische Ziele setzen, damit man Erfolge nachvollziehen kann.
  3. Im vorherigen Beitrag erwähnte ich, dass ich auf Milchzucker nicht verzichten wollte, weil ich ja nun auch bald anfange wieder zu stillen. FEHLER! Nach Rücksprache mit einer Hebamme und Recherche im Internet musste ich feststellen, dass der Konsum von Kuhmilch bei vielen Neugeborenen eher Verdauungsprobleme auslösen könnte und man daher eine zeitlang darauf verzichten oder ihn reduzieren sollte. Diese Erkenntnis trifft mich hart, weil es eine ganz nette Ausrede für mich war, diesen Punkt zu überspringen – ich LIEBE Milch, Joghurt und Käse. Den Bedarf an Calcium kann man leicht mit Kohlsorten und Brokkoli decken und Milchersatz gibt es auch viel. Nun komme ich zu dem Punkt mich zu fragen: Darauf verzichten, um soviel zuckerfrei wie möglich zu erreichen auch wenn das bedeutet, auf geliebte Sachen zu verzichten? FAZIT 3: Ein Versuch ist es wert, habe heute Sojamilch und Sojajoghurt gekauft. Also ab dieser Woche auch weitestgehend Milchverzicht mit dem Versuch, die Nährstoffe anderweitig abzudecken.
  4. Der Start war wirklich schwierig, immer gab es irgendwo etwas Süßes und das Schokolädchen nach der Mittagspause eigentlich vorher ein Muss, sonst fehlte was. Die ersten Tage hieß es durchhalten und am Sonntag morgen habe ich mir ein Rosinenbrötchen gegönnt (glaube zumindest, dass da auch Zucker mit verrührt wird, ist nämlich so schön süß… oder kommt das nur durch die Rosinen?? *hoffnungsvoll*…) aber es geht mit jedem Tag besser, habe ich das Gefühl. FAZIT 4: Durchhalten ist die Devise!

Meine Rezepte

In dieser Woche habe ich dafür einiges ausprobiert, um zuckerfrei und trotzdem lecker über die Runden zu kommen. Die Rezepte dazu folgen, hier aber schon einmal ein Auszug als kleiner visueller Anreiz 🙂

 

Alles Liebe, Eure Svenni